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ZEICHEN UND WUNDER

Vernissage am 29. November
ab 19 Uhr

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VERDICHTET

Sommer 2009: 18. Juni bis 4. September 2009

 

Valentin Beinroth: Leuchtkasten
Meryem Boucheqif: Zeichnung und Kochen
Jan Christian Pohl: Malerei
Ralph Surber: Malerei
Amin Weber: Video
Angelika Zinzow: Fotografie

 

Die ornamental zusammengesetzten Arbeiten bauen sich aus zwei verschiedenen Grundmustern auf, die übereinandergelegt eine neue Form und Aussage erhalten.
Die dabei verwendeten Muster sind traditionelle Vorlagen aus der Stoff- oder Fliesenornamenik, deren Formensprache durch Überlagerung und Verschmelzen der einzelnen Teile zu einer neu gewonnen Geheimnishaftigkeit zurückfindet. Die Arbeiten sind auf Holz angelegt, das mit einem Kreidegrund versehen und schliesslich vergoldet wird.
Der Goldgrund dient mir dabei als grösstmöglichem Reflektor, der die mit reinem Pigment und Leinöl lasurartig aufgetragenen Malerei bis in die Tiefe durchscheinen läßt. So zeigt sich das Bild je nach Blickwinkel des Betrachters oder des Lichteinfalls durchscheinend oder als geschlossene Oberfläche.

Bei dem Aufbau der Arbeiten geht es mir vor allem darum, mit Hilfe von zwei ausgewählten Strukturen eine neue Ordnung zu (er)finden, Verdichtungen und Auslassungen sich gegenüberzustellen (sowohl in der Farb-, als auch in der Strukturdichte).Dadurch entsteht ein völlig neues Bild, das durch seine wechselhaftes und auratisches Äußeres Geheimnis birgt und dabei gleichzeitig an traditionelle Formen erinnert.

 

Angelika Zinzow

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Ralph Surber

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Jan Pohl

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Valentin Beinroth

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